Blut.....

Das Blut,
so rot,
so warm,
so bestätigend.......

Die Klinge,
so scharf,
so kalt,
so wahr........

Die Wunden,
so offen,
so real,
so'n scheiß!

Die Reaktionen,
ausversehen gesehen,
so heuchlerisch,
DU BIST DOCH BESCHEUERT!
aber ist net schlimm,
bin für dich da!
ja und wie!

Ich gucke euch alle an
und weiss was los ist,
ihr guckt mich alle an
und seid blind,
blind für die Tränen die
ich täglich vergieße,
ohne ein laut,
ohne ein wimmern,
ohne eine Träne sichtbar
zu vergießen,
ohne auch nur ein
funken Verstand.........
Wo seid ihr?
Auf dem Karneval/Maskenball
auf dem ich schon immer war,
und trotzdem stand und stehe ich
alleine da......

Blut, Klinge und Wunden,
immer da bei mir,
mein lebensbegleiter:
Verlasst ihr mich bitte nicht auch,
auch wenn ich euch so hasse..........

Angst.......

Angst,
vor euren blicken.
Angst,
vor euren berührungen.
Angst,
vor euren worten.

Angst,
vor euren gedanken.
Angst,
vor eurer meinung.
Angst,
vor eurer ansichten.

Angst,
begleitet mich.
Angst,
bestimmt mich.
Angst,
kontrolliert mich.

Angst,
vor meinen blicken.
Angst,
vor meinen berührungen.
Angst,
vor meinen worten.

Angst,
vor meinen gedanken.
Angst,
vor meiner meinung.
Angst,
vor meinen ansichten.

Denn sowohl eure sowie meine
blicke, berührungen uund worten
können verletzen.

Auch eure sowie meine
gedanken,meinungen und ansichten
sind nicht aussprechbar.

Angst, ich habe Angst
nicht nur vor euch,
denn diese Angst ist vor allem vor mir selbst........

Was tue ich wenn ich nicht mehr kann?
Was tue ich wenn ich nicht mehr will?
Was tue ich wenn ihr nicht mehr könnt?
Was tue ich wenn ihr nicht mehr wollt?

Angst wenn ich alleine bin.
Noch größere Angst wenn ich in gesellschaft bin.

Ist dies das 'leben' wozu ich bestimmt bin?
Ja, denn das ist meine hölle,
die Angst die mich von innen heraus
zerfrisst.

Ich muss sie besiegen,
diese hölle in mir.
Doch ich will nicht mehr
jeden tag darum kämpfen
zu müssen,
endlich 'frei' zu sein.

 Scherben

Tausend kleine Scherben liegen vor mir,
manche klar,
manche schwarz,
manche sehen aus wie Regenbögen,
manche voll mit Blut.
Ich hole kleber um sie wieder zusammenzusetzen,,
doch ich weiss nicht wie......
Keine passt zu einem anderen stück.
Manche sind so klein das ich sie kaum sehe.
Ich brauche eine Pinzette um sie aufzuheben.
Unter all diesen Scherben finde ich einen Schlüssel,
doch ist dieser so schwer das ich ihn kaum heben kann.
Dann frage ich mich,
woher er wohl kommen und hingehören mag.
Ich schneide mich mit einer der Scherben
und aufmal sind sie alle weg,
nur der schlüssel ist noch da,
er ist schön, rostig, aber schön.
Jetzt versuche ich ihn aufzuheben,
aber kurz bevor ich ihn erreicht habe,
falle ich in eine bodenlose leere,
die mich umzubringen scheint
und ich finde diesen Schlüssel nicht mehr wieder..............
 

Dunkelheit........

In der Dunkelheit,
in der Nacht,
liegt verborggen die Schönheit
von der ich aufgewacht, ohne schein,
die pracht des verborgenen,
in mir lacht,
Geborgenheit erfüllt mich mit jedem strahl des dunklen lichts.
Entschädigt all das wirre in mir,
von Jahren angesammelt.
Das Gefühl des schmerzes lindert,
welches meine seele hindert,
zu sehen den Schein der Tage.
Die Sonne so böse,
der liebe Mond,
jene liebe ausbrennt,
jene liebe aufflakkert.
Dann tief in mir drin,
kaum für mich zu sehen,
des Lebens Sinn.
In der dunkelheit,
in der Nacht,
liegt die Schönheit,
von der ich aufgewacht....