Was ist SVV?

SVV= SelbstVerletzendesVerhalten

Man versteht darunter, dass sich jemand durch offene, und heimliche Verletzung selbst Schaden zufügt. Es gibt neben den direkten selbstschädigenden Verhaltensweisen noch die indirekten, damit meint man: ungesundes Ess- oder Trinkverhalten, Rauchen, Essstörungen, oder andere Suchterkrankungen.

Man kann noch zwischen offener und heimlicher Selbstverletzung unterscheiden.

Offene Selbstverletzung:

Unter offener Selbstverletzung versteht man, wenn jemand sich selber körperliche Schmerzen zufügt, die zunächst nicht in suizidaler Absicht geschehen. Am häufigsten kommt es zu selbstzugefügten Schnittverletzungen mit Messern, Rasierklingen, Scherben oder anderen Gegenständen. Auch Selbstverbrennungen, sowie Kratz und Schürfwunden fallen unter diese Bezeichnung. Manchmal wird die Haut auch mit einem Reinigungsmittel oder anderen Chemikalien verletzt, oder es wird auf der Haut eine brennende Zigarette ausgedrückt. Prinzipiell kann es auch vorkommen, dass sich jemand zum Beispiel Blut abzapft und in einen lebensgefährlichen Zustand kommt. Mit dem Verlauf der Erkrankung werden die Verletzungen schlimmer und das Verhalten zwanghafter, dass bedeutet, dass ein SVV'ler sein Verhalten nicht mehr kontrollieren kann. Oft verletzt sich jemand in einem Zustand der Depersonalisation oder einem anderem dissoziativen Zustand, bzw. in Zuständen des Gefühls der inneren Leere, Schlaflosigkeit, Alpträume, innere Spannung und im depressiver Zustand. Sporadisch findet man auch vor der Verletzung Medikamenten-, Drogen-, oder Alkohlmissbrauch.

Heimliche Selbstverletzung:

Die heimliche Selbstverletzung geschieht im Gegensatz zur offenen Selbstverletzung unter willentlicher Kontrolle, allerdings sind die SVV'ler auch hier unbewussten Impulsen unterworfen. Auch hier findet man ein suchtartiges Verhalten. Diese Patienten leugnen ihre Versehrbarkeit und nehmen sogar letale Folgen in Kauf. Sie haben zunächst keinen Leidensdruck und sind nur schwer dazu zu motivieren ihr Verhalten aufzugeben. Oft wird dieses Verhalten erstmals in Kliniken entdeckt, diese Patienten verweigern notwendige medizinische Massnahmen und zeigen sich gleichgültig gegenüber ihrem Krankheitsverlauf. Die Ursache der heimlichen Selbtstverletzung sind oftmals unbewusste, psychische Konflikte, die sich häufig um heftige Schuldgefühle, Gefühle von Minderwertigkeit und Selbstunsicherheit zentrieren. Zweck der Selbstverletzung ist hier die Selbstbestrafung, die Suche nach der Bestätigung "mein Körper gehört mir", Spannungslinderung oder auch der Wunsch nach Vergewisserung am Leben zu sein, indem man sich durch Schmerzen zu spürt.

Diagnostische Kriterien der schweren Form der Selbstverletzung:

mehrmaliges Verletzen der eignen Haut durch Schneiden oder Verbrennen

ein Gefühl der Anspannung unmittelbar vor der Selbstverletzung

der körperliche Schmerz der Verletzung wird von Gefühlen der Entspannung, Befriedigung und angenehmen Betäubung begleitet.

Der Betroffene schämt sich und hat Angst vor Ächtung, das hat zur Folge, dass er meist versucht, seine Narben, sein Blut oder andere Anzeichen seines selbstverletzenden Verhaltens zu verbergen.

 
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2. Warum verletzt man sich selber?

Wenn man hört jemand verletzt sich selber, frägt man sich wohl zwangsläufig warum? Geniesst die Person den Schmerz? Ist dieses Verhalten dann mit Masochismus gleichzusetzen? Nein. Den meisten Menschen kommt die Vorstellung sich in die eigene Haut zu schneiden und angesichts von Schmerz und Blut Erleichterung zu empfinden fremd vor. Normalerweise versucht man den Schmerz zu begegnen, indem man zu Beruhigungsmittel greift, sich ablenkt oder beruhigt. Es erscheint paradox, sich mit Hilfe stärkerer Schmerzen Erleichterung zu verschaffen. Es gibt viele verschiedene Erklärungsansätze für dieses Verhalten - eines haben sie alle gemeinsam...- sie verweisen auf Lebensumstände, die sich von den meisten gesunden Kindheitserfahrungen, Gefühlen und Entwicklungen drastisch unterscheiden. Aber was kann eine Person dazu verleiten, sich selbst zu verletzen und den körperlichen Schmerz zu ignorieren? Für die Person, die sich selber verletzt, ist das Ziel der körperliche Schmerz an sich. Der SVV'ler versucht mit diesem körperlichen Schmerz einen anderen zu übertönen, so grotesk das auch erscheinen mag, aber diese Person ist nicht in der Lage den psychischen Schmerz in Worte zu fassen, um dadurch Spannung abzubauen. Das sich selber verletzen bringt allerdings nur kurzfristige Entspannung, die sich selbstverletzene Person gibt mit der Zeit reale, emotionale Verbindungen auf, und zieht sich immer mehr zurück.

     
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3. Wie kann man Abhilfe verschaffen?

In diesem Teil möchte ich meine eigenen Erfahrungen schildern, es gibt kein Patentrezept und es ist keine Garantie, aber mir hat es schon einige Male geholfen, dem Drang zu widerstehen...Diese Tipps beruhen auf eigenem Ausprobieren meinerseits, es sind aber auch Tipps, die mir mein Therapeut gegeben hat, oder die ich in der Klinik erhalten habe. Wichtig, ist dass man rechtzeitig damit beginnt und nciht wartet, bis der Druck ins unermässliche steigt.

Kommunikative Methode:

- Reden (bin leider in dem Moment zu feige..aber ich bin sicher, dass es helfen würde)

- Schreiben(ich nehme mir manchmal vor, bevor ich "Unsinn" mache, dass ich mich erst noch 10 minuten hinsetze und schreibe, dazu mach ich mir dann einen Tee)

- mailen an Freunde

- Telefonieren (da braucht man halt wieder den Mut zum reden)

- ICQ

aktive, eher aggressive Methode:

- Kissen zerdrücken

- Eiswürfel lutschen

- kalt duschen

- Joggen

- Schreien

die ruhige, beruhigende Methode:

- Kuscheltier halten

- sich in eine Decke verkriechen (ich hab eine wunderschöne mit Mond und Sternen von meinem Freund bekommen, sie begleitet mich den ganzen Tag)

- autogenes Training

Diese Liste kann man sicherlich noch beliebig erweitern. Es ist sicherlich auch so, dass dem Einem das Eine und dem Anderen das Andere hilft..Ich will mit dieser Liste nur zum Nachdenken anregen, vielleicht könnt ihr euch auch so eine Liste zusammenstellen.

Zum Nachdenken über SVV:

Achtung: Bevor du den ersten Schnitt tust, denke hier ran:
Du wirst süchtig nach deinem Blut und nach der Befreiung durch Schmerz.

Auch, wenn du denkst, du kannst ein paar kleine Schnitte machen, die nicht
tief sind und schnell heilen...
Sie werden tiefer werden.
Sie werden Narben bilden.
Manchmal wird es Monate brauchen, bis sie heilen.
Und Jahre, bis die Narben verblassen.
Wenn du denkst, du kannst das Ritzen auf einen Körperteil beschränken,
liegst du falsch.
Es wird sich weiter ausbreiten, wenn die freie Haut aufgebraucht ist.

Mach dich bereit, dich vor anderen zurückzuziehen und dich ununterbrochen zu
schämen.
Selbst, wenn du die ehrlichste Person bist, die es gibt...
Du wirst dich dabei erwischen, die Menschen anzulügen, die du liebst.
Du wirst vor deinen Freunden zurückschrecken, wenn sie dich berühren, als
wären ihre Hände in Gift getaucht.
Du wirst Angst haben, sie könnten etwas unter deiner Kleidung fühlen, weil
es so wehtut, berührt zu werden.

Mach dich bereit, dein ganzes weiteres Leben übers Ritzen nachzudenken...
Übers Ritzen und darüber, es zu verstecken.

Du wirst lernen, wie du deine Wunden zu versorgen hast, so dass
du tiefer und tiefer gehen kannst, ohne in direkte Gefahr zu kommen.
Und je besser du wirst, deine Wunden zu versorgen...
...desto tiefer werden die Schnitte.

Du wirst dich selbst belügen und versuchen, es zu rechtfertigen, wenn du
dich dabei erwischst, dein ganzes Geld in der Apotheke auszugeben.
Dein Herz wird rasen vor Angst, jedes Mal, wenn du an der Kasse anstehst.
Klammerpflaster... Desinfektionsmittel... Antibiotic Creme... Mullbinden...
Narbenpflaster...
Du wirst ungeduldig von einem Bein auf das andere wechseln, in der Hoffnung,
dass die Schlange schnell weitergeht und dich niemand anschaut und sich
fragt, wozu du das alles brauchst.
Und gleichzeitig wirst du heimlich hoffen, dass es jemand bemerkt...
Jemand, der auch in der Schlange steht, mit den gleichen Sachen zu kaufen.
Jemand, der es versteht...
Aber das wird nie passieren - natürlich nicht.

Aber medizinische Versorgung wird nicht das einzige sein, was deinen
Geldbeutel erleichtern will.
Mach dich bereit, dich komplett neu einzukleiden.
Langärmelige Shirts, lange Hosen und Röcke, Stulpen, breite Armbänder, dicke
Strumpfhosen, ...
Die Liste ist endlos.

Du wirst anfangen, die Leute um dich alle in einer neuen Art zu sehen.
Ihre Körper nach allen möglichen Anzeichen von SVV absuchen.
Zu hoffen, dass du jemanden siehst, der ist wie du, damit du dich nicht so
schrecklich alleine fühlst.
Du wirst vielleicht nichtmal darüber nachdenken, wenn dein Blick ihre
Handgelenke und Arme streift.
In der Hoffnung, sie mögen so sein wie du.
Aber das sind sie nicht.
Du wirst ihre verschonten Arme sehen und dich sehr schämen und alleine
fühlen.

Du wirst anfangen, sehr viel alleine zu unternehmen.

Du musst deine Wäsche immer ganz alleine waschen, dass niemand die
Blutstreifen auf deiner Kleidung und den Handtüchern sieht.
Du wirst immer wieder alles vom Blut befreien.
Deinen Badezimmer-Boden abschrubben.
Deine Tastatur abwischen.

Du wirst irgendwann nicht einen Tag aushalten, ohne dich zu verletzen.
Der nächste Schritt wird sein, dass du dich auf einer öffentlichen Toilette
wiederfindest, eine Wunde öffnend mit einer Nadel, die du für Notfälle in
deinem Portmonait mit dir trägst.
Und wenn du wirklich verzweifelt bist, dann wird alles zum Werkzeug...
Scheren, ein Autoschlüssel, Nadeln, Heftzwecken... oder sogar ein
Kugelschreiber.
Es ist egal, was es ist, wenn du den Schmerz wirklich brauchst, findest du
etwas zum Ritzen.

Sad byebye zu den Dingen, die dir wichtig waren.
Sachen wie kurze Röcke und Sandalen tragen, t-shirts, bikinis...
Ein ganz normaler Sommertag am Strand oder im Schwimmbad wird für dich eine
weit entfernte Erinnerung werden.

Mach dich bereit, zu kneifen.
Weil genau das wirst du tun: dich kneifen und kneifen.
So sehr, dass deine Arme aussehen, als hättest du Flöhe oder eine böse
Hautkrankheit.

Du wirst ein Experte werden, was deinen Körper betrifft, während du ihn
vorsichtig zerstörst.

Du wirst vom Ritzen träumen.
Du wirst davon träumen, dass es jemand bemerkt.
Es wird dich Tag und Nacht jagen, diese Vorstellung, und sich in dein Leben
fressen.

Du wirst dir wünschen, nie den ersten Schnitt gemacht zu haben, denn während
du dein selbstverletzendes Verhalten so sehr hasst...
...so wirst du es gleichzeitig lieben und nichtmehr ohne es leben können.
Schmerz -ist- eine Sucht.

Autor leider Unbekannt

 

 

 

 

Mit diesem Beitrag will ich KEINEN zum Suizid ermutigen!!

Dein Leben ist ein reinster Haufen von Gefühlen, Ängsten und Problemen mit denen du einfach nicht mehr fertig werden zu scheinen! Hey, es gibt Alternativen! Dr. Suicide ratet dir folgendes:

Schneide dir doch einfach die Pulsadern durch:

Diese Methode wird von jenen geistig hochstehenden Menschen bevorzugt, die die Sinnlosigkeit der Existenz an sich, und ihrer eigenen insbesonderen, eingesehen haben. Sie ist auch all jenen zu empfehlen, die einen spektakulären, wenn auch schmerzlosen Tod wünschen, und ihn zu genießen wissen. Sie nehmen eine Rasierklinge aus Edelstahl, natürlich eine neue und unbenützte (angerostete Rasierklingen lassen schnell Zweifel an ihrer Persönlichkeit aufkommen) und schneiden sich die Pulsadern länglich auf. Dieser Punkt ist sehr wichtig, mit quer aufgeschnittenen Pulsadern machen sie sich lächerlich, sie verlieren höchstens ein paar Tropfen Blut. Als höflicher Mensch vollführen sie dass ganze natürlich in der Badewanne, mit eingelaufenen, warmen Wasser. Blutflecke sind nur sehr schwer aus Teppichen zu entfernen. Falls sie noch jung und schön sind, ziehen sie sich ruhig vor dem Akt aus, andernfalls ersparen sie ihrem Finder besser den Anblick. Er soll betroffen und nicht verekelt sein und wohlmöglich noch in ihre Badewanne kotzen.

Wie wärs mit erschießen:

Wird von Personen bevorzugt, die mit zweifelhaften Geschäften ihre Barschaft verloren haben. Entgegen vieler landläufiger Meinungen ist auch diese Methode völlig schmerzlos und kurz. Da die Kugel sie schneller als der Schall erreicht, hören sie noch nicht einmal den Schuss. Sie besorgen sich eine kleinkalibrige Pistole, und Standartmuniton. Eine Kugel reicht völlig aus. Lassen sie sich keine Dumm-Dumm Geschosse oder ähnliche verspielte Produkte andrehen. Sie ersparen damit ihren Hinterbliebenen einen scheußlichen Anblick und natürlich auch wieder Reinigungskosten. Nun sollten sie sich ganz nach ihrem Geschmack richten. Ihnen bleiben alle Möglichkeiten offen, sie können ihre Leiche vom Stuhl rutschen lassen, oder ausgestreckt auf dem Boden liegen, ganz wie es ihrem persönlichen Geschmack entsprichst. Setzten sie die Pistole an ihre Schläfe an, und drücken sie ab. Extravagante schieben sich den Lauf auch durch den Mund, oder durch die Nase, aber bedenken sie! Sie muss genau auf ihr Gehirn gerichtet sein, sonst vermurksen sie es unter Umständen! Irgendwelche Sprücheklopferein vor der eigentlichen Aktion sind nutzlos, niemand wird sie hören. Ein kleiner Blutfleck der aus ihren Schläfen sickert, gibt diesem Selbstmord eine besondere Note.

Ab ins Wasser:

Enttäuschte oder zurückgewiesene Liebende bevorzugen dass Wasser. Es gibt viele Möglichkeiten ins Wasser zu kommen! Wählen sie nach ihrer Willenskraft: Laufen sie langsam in die Wellen des Meeres (Achtung! bei der heutigen Wasserqualität kann ihr Selbstmord verfälscht bzw. ganz missverstanden werden), oder springen sie von einer Klippe! Achten sie darauf, dass sie einen Ort wählen, wo sich nicht allzuviel Getier, dass ihre Leiche anknabbert, herumtreibt, und sie schnell gefunden werden! Wasserleichen werden sehr schnell unappetitlich, dass sollten sie ihren Angehörigen bei der Identifizierung ersparen! Beachten sie auch eventuell vorhandene Motorboote, oder Talsperren, mit durch Turbinen passierte Leichen kann niemand etwas anfangen! Eventuell lohnt es sich bei dieser Todesart sogar noch etwas Geld für ein Flugticket auszugeben! Es ist sehr viel weniger reizvoll, in einem verschmutzen Fluss zu sterben, als in einem tropischen Meer! Aber Vorsicht: Letzteres könnte sie von ihren Selbstmordabsichten abbringen und ist nur den härtesten Fällen anzuraten!

Fenster auf - und spring:

Diese Methode bleibt all den anderen Enttäuschten. Hierzu gibt es nicht viel zu sagen, ausser das sie die richtige Höhe wählen müssen! Es gibt eine goldene Mitte zwischen einen lächerlichen und für sie äusserst peinlichen Krankenhausaufenthalt, und einem widerlichen Matschfleck auf der Straße! Und seien sie schnell! Niemand nimmt sie ernst, wenn sie erst auf der Fensterkante große Reden schwingen, bevor die Feuerwehr sie einpackt und sie mitnimmt!

Burn baby, burn:

Einzelgänger mit abweichlerischer politischer Gesinnung machen so auf sich aufmerksam! Da es eine einmalige Vorstellung werden soll, müssen sie sich gut vorbereiten! Wählen sie saugfähige Winterkleidung aus Baumwolle, keinesfalls Polyester! Kunststoffe verbrennen nur sehr langsam, und hinterlassen hässliche Flecken! Desweiteren nehmen sie Benzin, oder noch besser "Phosphor"! Spiritus oder ähnliche Flüssigkeiten eignen sich bestenfalls zum Betreiben eines Eierkochers, verbrennen nicht heiß genug und hinterlassen sie als sehr unansehlichen Haufen Grillfleisch! Wer will schon als Würstchen enden? Zur Entzündung eignet sich ein handelsübliches Gasfeuerzeug am besten! Ein gut gefülltes Exemplar verspricht noch einige Spezialeffekte! Wenn der große Augenblick gekommen ist, muss es schnell gehen! Niederträchtige Passanten, fernsehgeil und wichtigtuerisch, können ihnen ihre Zündvorrichtungen entreissen, wenn sie zur Tat schreiten wollen! Und achten sie darauf, dass ihr Feuerzeug trocken bleibt! Nichts ist peinlicher, als nach Benzin stinkend jemanden nach Feuer fragen zu müssen!

Tabletten:

Eine bequeme Möglichkeit für alle Durchschnittsmenschen, die kein großes Aufhebens um ihre Person wünschen! Und riskant! Bei zu schwach bemessener Dosis riskieren sie einen entwürdigenden Rettungseinsatz mit Auspumpung ihres Magens! Es ist besser sich die Mühe zu machen und ein gutes Nervengift zu besorgen! Auch hier ist die Sache schnell gegessen....

Überdosis Insulin:

Man spritzt sich eine ordentliche Überdosis Insulin. Das Resultat ist ganz gut, du trübst langsam durch Unterzuckerung, wenn du nichts mehr spürst, bildet sich im Gehirn ein Ödem und du bist weg vom Fenster! Absolut schmerzlos! Einziges Risiko: Du solltest dich nicht finden lassen! Ein Leben mit Hirnschaden ist nicht so schön.

Adrenalin/Suprarenin:

Das muss man einatmen oder spritzen! Du stirbst am Herzinfarkt (naja nicht so angenehm), aber dafür ist es später so gut wie nicht nachweisbar! Die Pathologen werden eine Menge Arbeit an dir haben, und zum Schluss die wahre Ursache vielleicht noch nicht rauskriegen!

Natürlich gibt es auch das:

Erschießen:

Vorteile: Meist sicher, zumindest wenn in den Kopf geschossen wird, nicht reanimierbar, schneller Tod, Organspende noch möglich!
Nachteile: Man könnte vorbeischießen und anere Leute erschießen (so in der Schweiz passiert!), Beschaffung einer Schusswaffe, relativ hohe Kosten, ziemliche Sauerei für die, die es wegmachen müssen.

Erhängen:

Vorteile: Fast keine Hilfsmittel nötig, und im Notfall auch an Busshaltestellen ausführbar, sehr kostengünstig, Organspende noch möglich!
Nachteile: Bei unsachgemäße, Anwenden: Langes warten auf den Tod, bindet man sich die Hände nicht unlöslich zusammen, und bricht das Genick nicht, wird man versuchen den Strick vom Hals loszubekommen! Sollte dies klappen muss man das ganze nochmals von vorne anfangen, im Notfall renimierbar!

Ertrinken:

Vorteile: Süßwassertrinken nicht reanimierbar, eventuell braucht man nicht auf einem Friedhof begraben werden,
Nachteile: Langsamer, unangenehmer Tod, in kaltem Salzwasser steigt die Reanimationsfolgsquote.

Vergasen:

Vorteile: Wenn mit Autoabgasen, relativ leichte Ausführbarkeit.
Nachteile: Die Garage muss danach Tage lang gelüftet werden, Wer stellt den Wagen ab? Eventuell gibt man bei dem Gestank sein Vorhaben frühzeitig auf.

Orale Medikamentenüberdosis:

Vorteile: Eventuell schmerzlos, sterben im Schlaf, Sterben und gleichzeitig "high" sein (Überdosis Morphium o.ä.)
Nachteile: Eventuelle Einnahme von Gift und Gegengift, meist starke Bechreizentwicklung, meist erbricht man sich gewaltig, möchte nur noch sterben, kann dass aber nicht, weil man alles erbrochen hat, eventueller Kontrollverlust über sämtliche Körperöffnungen, auch bei noch so großer Überdosis Hustenbonbons stirbt man nicht! (wie manche Leute im Altersheim denken), die wirklich taugsamen Medikamente sind nicht rezeptfrei.

Verbrennen:

Vorteile: überlebt man primär, hat man nacher noch die Chance am Volumenmangelschock zu sterben, Höllenshoweffekte (wenn in der Öffentlichkeit ausgeführt), relativ billig.
Nachteile: schmerzbehaftet, überlebt man, sollte man schnellstmöglich einen erneuten Suizidversuch unternehmen, da Verbrennen einer der schlimmsten Enstellungen hinterlässt, stinkt ziemlich.

Sturz aus großer Höhe:

Vorteile: ich empfehle mindestens 20m, sehr sicher, eventuell kostengünstig (wenn nicht aus Flugzeug gesprungen wird), sehr schneller Tod (bis auf den Flug), einmal schwerelos im freien Fall sein,
Nachteile: sollte man überleben, darf man danach keinen Tandemfallsprung mehr absolvieren, jeh nach Fallhöhe verzögert sich das Eintreten des Todes, schlecht in Dörfern ohne hohe Häuser, Bäume und Strommasten durchzuführen.

Vor die Eisenbahn legen:

Vorteile: mit Kopf in Gefahrrichtung, sehr sicher, kostenlos, sehr schneller Tod, Einzelteile sind nicht renimierbar,
Nachteile: Zug kann Verspätung haben, sodass man unnötig lange warten muss, jenseits Sauerei für die, die aufräumen müssen, Zug bekommt Verspätung wegen Personenschaden.

Strahlentod:

Vorteile: kostet keine Überwindung, todsicher
Nachteile: Haarausfall

Tod durch CO (Kohlenmonoxid) z.B mittels Gasgeräten in der Wohnung:

Vorteile: billig, sieht gut aus (wie Herzinfarkt), Lebensversicherung zahlt an Zurückgebliebene, sehr sanft (kann z.B in der Badewanne ausgeführt werden, man schläft einfach ein). Reanimation kaum möglich.
Nachteile: keine Organspende empfohlen, Wartungspersonal des Gerätes (bzw. Schornsteinfeger) hat unter Umständen große Probleme beim Staatsanwalt, es kann lange dauern bis es bemerkt wird (siehe Badewanne), andere in der Wohnung haben eventuell auch starke Probleme mit dem Kohlenmonoxid (da schwerer als Luft)

Elektrischer Stuhl (respektive Steckdose o. ä:

Vorteil: Steckdose leicht zugänglich, Wechselstrom relativ sicher,
Nachteile: bleibt man an der Steckdose kleben, so muss man warten (man eigentlich auch nicht mehr, sondern die anderen), bis die Sicherung draussen ist, erst dann kann man sich in Ruhe alles anschauen, teilweise renimierbar.

Pulsadern aufschneiden (wenn schon, dann aber auch Jugularven am Hals aufschneiden):

Vorteile: relativ leichte durchführung.
Nachteile: wenn man kein Blut sehen kann, wird einem beim Sterben auch noch schlecht, spritzt wie ein Springbrunnen, danach muss dass Zimmer auf jeden Fall neu gestrichen werden, langsamer Tod.

Intravenöse oder intramuskuläre Einnahme toxischer Substanzen (ich empfehle auf jeden Fall intravenös)

Vorteile: im Vergeleich zur oralen Einnahme kein Brechreiz, und wenn dich, dann erbricht man die Substanz nicht, und stirbt trotzdem, sehr sauberer Tod, eventuell sehr angenehmer Tod (Sterben im Schlaf), im Notfall tud es auch Luft (mind. 100ml.)
Nachteile: Man sollte wissen welche Wirkung die gespritzte Substanz hat, da man ansonsten eventuell äußerst qualvoll stirbt (z.B bei Einnahme nur Muskelralaxierender Medikamente wird auch die Atemmuskulatur gelähmt, man erstickt bei vollem Bewusstsein, kann aber nicht mal seinen kleinen Finger biegen).

Frontalzusammestoß mit PKW (unangegurtet):

Vorteile: relativ sicher, Höllenspektakel, sehr schneller Tod, Einzelteile sind nicht reanimierbar,
Nachteile: sehr teuer (ganze Auto), Straßenabsperrung nach dem Zusammenstoß (be PKW-PKW), wenn man gegen ein anderes Auto fahren will kann dieses eventuell noch ausweichen, (ich empfehle deshalb gegen unbewegliche Objekte wie Häuser o. ä fahren).